Musikverlag C. L. Schultheiss, Planegg
(früher Tübingen)
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1925
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Verlagsgründung durch Carl Ludwig Schultheiß, eingetragen im Handelsregister des Amtsgericht Ludwigsburg unter HR 550. Der Verlagsgründer erwirbt sich die erforderlichen Berufskenntnisse bei einem Musikstudium in Lausanne und London sowie bei Tätigkeiten in namhaften Musikalien- handlungen und Verlagen.
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1926 |
Entwicklung eines Notentypie-Verfahrens und Übersiedlung nach Stuttgart.
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1944 - 1946 |
Evakuierung
des Verlages nach Leidringen, Krs. Balingen (Schwäbische
Alb). C. L. Schultheiß wird zur Wehrmacht eingezogen und
gerät in Kriegsgefangenschaft. Während dieser Zeit
führt seine 2. Ehefrau, Ilse die Verlagsgeschäfte. Nach
der Heimkehr des Verlegers im Jahr 1946 wird der Verlag nach
Tübingen verlegt und 1950 ein eigenes Verlagsgebäude in
der Denzenbergstrasse bezogen..
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| 1951-1986 |
Ekkehard
Abromeit tritt in die Firma ein und heiratet die seit 1946
mitarbeitende Tochter Ingeborg Schultheiß. Zunächst
wird die Firma als Personengesellschaft geführt, später
in eine Einzelfirma umgewandelt. Die großen Verluste bei
Beständen und Druckvorlagen machten nach dem Kriege eine
Umorientierung in Programm und Firmenprofil notwendig. So
beschränkte man sich auf die Herstellung von Orgel und
Chormusik für den kirchlichen Gebrauch und konnte dafür
renommierte Autoren gewinnen. Als weiteres Standbein wird die
Notentypie-Werkstätte ausgebaut, wo man zunehmend
Satzarbeiten für andere Verlage ausführt, da auf hohem
handwerklichem Niveau gearbeitet wird.
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1987-1994
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Mit Aufkommen der computergestützten Notenherstellung wird der
Betriebszweig Notentypie aufgegeben und, da keine Nachfolger aus
der Familie vorhanden sind, der Verlag verkauft.
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| 1995 |
Im Jahr des 75-jährigen Bestehens wird der Verlagskatalog in
den Münchner Verlag Thomi-Berg eingegliedert und dort unter
der Bezeichnung "Edition Schultheiss" gepflegt und
fortgeführt.
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