| 1867 | gründete Christian Friedrich Vieweg in Quedlinburg ein Geschäft unter dem Namen: Chr. Friedr. Vieweg's Buchhandlung. Ob Vieweg mit der berühmten Braunschweiger Verlegerfamilie verwandt war, ist anzunehmen, aber nicht genau nachweisbar |
| Viewegs
Verlagsproduktion spezialisierte sich neben einigen Heimatbüchern und
Schulbüchern bald auf musikalische Werke für Hausmusik aller Art,
Choralmusik und Volksliederbücher, unter denen als Autoren Vater und
Sohn Friedrich Zimmermann mit Schulwerken für Violine, Klavier, Gesang
und einer Harmonielehre herausragten. Vieweg füllte damit, neben den
großen Musikverlagen in Berlin, Wien und Leipzig eine Marktlücke,
vor allem, was den Musik-Elementarunterricht betraf und gelangte damit zu
Bedeutung und Ansehen. |
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| 1903 |
verkaufte Vieweg seine Sortimentsbuchhandlung und seinen Heimatverlag an
seinen Angestellten Hermann Schwanecke und verlegte sein übriges Verlagsgeschäft
nach Berlin-Lichterfelde. Nach seinem Tode im Jahr 1917 wurde der Verlag
von seinen Söhnen, Friedrich, Albert und Heinrich Vieweg weitergeführt.
Die KG wurde 1955 aufgelöst und Friedrich Vieweg, der älteste
Sohn Alleininhaber. Hauptverlagsgebiet wurde: Musik alter Meister, Schul-
und Kirchenmusik. Nach dem Tode von Friedrich Vieweg (1958) übernahm
Horst Koppe die Firma als Alleininhaber. |
| 1971 | wurde der Verlagssitz nach München verlegt. Neuer Inhaber wurde Marco Sander. |
1989 |
übernahm Thomi-Berg Verlagsauslieferungen die Alleinauslieferung der Notenausgaben. |
| 2002 | wird auch der Firmensitz von Vieweg nach Planegg in die Geschäftsräume der Auslieferung verlegt. |